Forschung

Seit Jahren wird im Institut an der Herstellung von Antikörpern gearbeitet, die seit kurzem auch mit Methoden der Gentechnologie hergestellt werden. Sie sind für diagnostische und therapeutische Zwecke nutzbar. Unser Interesse gilt hierbei besonders solchen Reagenzien, die im Rahmen der Onkologie und Transplantationsmedizin eingesetzt werden können.

Es gibt Hinweise, dass der Geruchssinn für die Wahl eines Sexualpartners sowohl beim Menschen als auch bei Säugetieren von beträchtlicher Bedeutung ist, da Partner einander umso attraktiver finden, je weniger sie miteinander verwandt sind. Diese biologisch sehr sinnvolle Präferenz wird von immunologisch bedeutsamen Zellmembranmolekülen vermittelt. Wir untersuchen, inwieweit Gene des Haupt-Histokompatibilitätskomplexes für individualspezifische Körperdüfte verantwortlich sind, und wie diese Gerüche von Geruchsrezeptoren erfasst werden. Diese Zusammenhänge sind auch von erheblichem immunologischen Interesse, insbesondere aus Sicht der Transplantations-, Reproduktions- und Tumormedizin.

Internationale Anerkennung hat das Institut auch für Arbeiten auf dem Gebiet der Kartierung von Genkomplexen gefunden, die von grundlegender Bedeutung für ein Verständnis funktioneller Zusammenhänge auf den Gebieten der Immunologie, Dermatologie und Chemorezeption sind.

Eng verwandt mit diesen Themen ist die Ermittlung von Struktur - Funktionsbeziehungen bei Zellmembranmolekülen auf verschiedenen Zellen des Menschen. Hierzu gehören die Herstellung hochreiner Moleküle und deren Strukturaufklärung mit Methoden der Röntgenkristallographie. Diese Forschungsarbeiten werden im Rahmen eines Sonderforschungsbereichs durchgeführt und dienen als Grundlage für die Herstellung von Arzneistoffen.

Außerdem befassen wir uns mit den molekularen Grundlagen von Selektionsprozessen, die zu verschiedenen funktionell ausgereiften Zelltypen führen. Hier sind besonders die Reifung von bestimmten weißen Blutzellen und von Spermien zu nennen.

Im Institut werden außerdem fortgeschrittene Studenten, Diplomanden und Doktoranden ausgebildet.

Forschungsdatenbank

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